Volkswagen Sachsen Benner und Kretschmer bei VW in Zwickau: Zukunft des Standorts im Mittelpunkt

Die IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer haben VW Zwickau besucht. In Gesprächen mit Betriebsräten, Vertrauensleuten, der Geschäftsführung und der IG Metall ging es um die Perspektiven des Werks und seine Bedeutung weit über die Region hinaus.

Besuch im VW Werk Zwickau

14. August 2026 14. August 2026 MR


Mehrere Stunden nahmen sich Christiane Benner und Michael Kretschmer Zeit für den Austausch im Volkswagenwerk Zwickau. In einer ersten Gesprächsrunde informierten Betriebsrat, Vertrauenskörperleitung und Geschäftsführung über die aktuelle Situation des Werks. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Perspektiven der Standort hat und was es aus den unterschiedlichen Blickwinkeln braucht, damit Industriearbeitsplätze in der Region dauerhaft gesichert werden können.

Anschließend diskutierten Betriebsräte und Vertrauensleute in kleinerer Runde direkt mit Christiane Benner, Michael Kretschmer sowie Vertretern der IG Metall. Dabei brachten sie die Themen und Erwartungen der Beschäftigten ein und schilderten ihre Sicht auf die Entwicklung des Standorts sowie den Umgang des Konzerns mit der Belegschaft.

Christiane Benner nahm aus den Gesprächen und einem Rundgang durch das Werk zahlreiche Eindrücke und Argumente mit: „Zwickau ist ein wichtiger Standort mit hoher Kompetenz und großer Erfahrung“, sagt die Erste Vorsitzende der IG Metall. „Die Kolleginnen und Kollegen haben in den vergangenen Jahren viel geleistet. Sie verdienen Respekt und eine verlässliche Perspektive.“

„Unser gemeinsames Ziel ist klar: Das VW-Werk in Zwickau muss erhalten bleiben," stellt Ministerpräsident Michael Kretschmar klar. "Es hat eine große Bedeutung für die ganze Region und das Autoland Sachsen. Es ist das deutsche VW-Werk mit der höchsten Produktivität und den niedrigsten Kosten. Die Mitarbeiter, Gewerkschaftler und der örtliche Betriebsrat leisten hier gerade gute, wichtige Arbeit – sie verdienen eine zukunftsfeste Lösung.“

„Volkswagen Sachsen und insbesondere der Standort Zwickau haben für uns höchste Priorität“, sagt Jan Otto, Bezirksleiter der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen. „Denn es geht nicht nur um die Arbeitsplätze im VW-Werk selbst, sondern auch um die vielen Zulieferer und die ganze Region.“

„Wir sind stolz auf diesen Standort und seine lange Tradition“, sagt Thomas Knabel von der IG Metall Zwickau. „Die Kolleginnen und Kollegen verfügen über großes Know-how, das Werk ist breit aufgestellt. Das sind hervorragende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft. Gemeinsam mit der Belegschaft werden wir dafür alle Hebel in Bewegung setzen.“