Tarifkommission Stahl Einkommen sichern - Tako Stahl macht Weg für Tarifverhandlungen frei

Die Tarifkommission für die ostdeutsche Stahlindustrie hat heute einstimmig die Kündigung des Tarifvertrags beschlossen. Denn die Stahlarbeiterinnen und- Arbeiter brauchen mehr Geld. In der Tarifrunde geht es darum, die Einkommen zu sichern.

Tako Stahl Ost

6. Oktober 2026 6. Oktober 2026


Die Aussprache in der Tarifkommission hat noch einmal deutlich gezeigt: Die Stahlbeschäftigten brauchen und fordern einen spürbaren Anstieg der Entgelte. Weil alles teurer wird. Weil ein Ende der Preisrunden nicht in Sicht ist. Weil mehr Geld nötig ist, um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Deswegen wird es in dieser Tarifrunde darum gehen, mit höheren Entgelten einen Ausgleich für die massive Geldentwertung zu schaffen. 

Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: "Jeden Tag können sich die Beschäftigten weniger leisten. Jetzt brauchen sie einen Ausgleich. Damit sie ihre Rechnungen bezahlen können. Deswegen hat die Tarifkommission völlig zu Recht beschlossen, den Entgelt-Tarifvertrag zu kündigen. Was wir fordern? Darüber beschließt die Tarifkommission im November. Und im Dezember beginnen die Tarifverhandlungen. Dort werden wir den Arbeitgebern klar machen: Die wirtschaftliche Lage taugt nicht als Ausrede für Lohn-Zurückhaltung. Ja, die Stahlunternehmen müssen große Herausforderungen bewältigen. Aber auch in der Stahlindustrie gibt es trotz aller Schwierigkeiten leichte Anzeichen der Erholung.  

Ab Januar 2027 machen wir Druck! Damit die Stahlarbeiterinnen und -Arbeiter ihren gerechten Anteil bekommen."