Tarifkonflikt Metall und Elektro Vor der nächsten Verhandlung: Beschäftigte machen weiter Druck

Vor der nächsten Verhandlung haben die Metall- und Elektro-Beschäftigten in Berlin, Brandenburg und Sachsen auch heute ihre Entschlossenheit demonstriert. IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto: „Wir machen weiter Druck, bis die Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen."

MTU Ludwigsfelde

4. November 2026 4. November 2026


In Berlin und Brandenburg haben die Arbeitgeber am Freitag die Chance, mit einem angemessenen Angebot einer Lösung des Tarifkonflikts näher zu kommen. In Sachsen bietet sich ihnen die Gelegenheit dazu am Montag. Dann findet jeweils die dritte Verhandlungsrunde in den Tarifgebieten statt.  IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto machte als Verhandlungsführer für Berlin-Brandenburg und für Sachsen schon einmal klar: „Wir machen weiter Druck, bis die Arbeitgeber ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.“ 

Und so rollte die Protestwelle auch an diesem Mittwoch durch den Bezirk. Egal ob bei Alstom in Bautzen, bei Porsche Werkzeugbau in Schwarzenberg, bei Alstom in Hennigsdorf oder MTU in Ludwigsfelde oder bei SKF und Häfele und bei Biotronik in Berlin: Bei all diesen und vielen weiteren Betrieben traten die Kolleginnen und Kollegen in den Ausstand. 

Klar und lautstark trugen sie eine Botschaft vor, wie Jan Otto betonte: „Mit dem lausigen Angebot der Arbeitgeber werden sich die Kolleginnen und Kollegen nicht abspeisen lassen. Die Arbeitgeber müssen in der dritten Runde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, das die Kaufkraft der Beschäftigten sichert und echte Zukunftsperspektiven für Industriejobs in der Region enthält.“