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Volkswagen Sachsen
IG Metall macht Schluss mit Unterschied zwischen Ost und West
Erfolgreiche Angleichung Ost-West bei Volkswagen: Seit Anfang Januar arbeiten die VW-Beschäftigten in Sachsen zu denselben Tarifbedingungen wie die Kollegen im Westen.
2. Januar 20262. Januar 2026
Die Tarifeinheit ist bei Volkswagen geschafft – dies ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Gerechtigkeit zwischen Ost und West“, sagt IG Metall-Bezirksleiter Jan Otto. Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau, spricht von einem „historischen Erfolg nach einem jahrzehntelangen Kampf“.
Die Angleichung hat die IG Metall mit den Beschäftigten in mehreren Tarifrunden seit 2021 durchgesetzt. Nach den ursprünglichen Vereinbarungen sollte die tarifliche Gleichstellung von Volkswagen Sachsen im Jahr 2027 beginnen. Durch den Tarifvertrag von Dezember 2024 kommt sie ein Jahr früher. Vom 1. Januar 2026 an arbeiten die VW-Beschäftigten in Sachsen zu denselben Bedingungen wie die Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen oder Hessen. Dies schließt die Arbeitszeit ein: Mit dem Jahreswechsel gilt die 35 Stunden-Woche auch in den sächsischen VW-Werken.
Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen: „Mit dem neuen Jahr bekommen wir bei Volkswagen einheitliche Tarifbedingungen in Ost und West. Diese Angleichung ist über drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung überfällig. Wir haben sie unter wirtschaftlich schwierigen Bedingungen für die Autoindustrie durchgesetzt. Gerade in diesen unsicheren Zeiten wiegt dieser tarifpolitische Erfolg besonders schwer. Jetzt kommt es darauf an, die Produktion bei Volkswagen in Sachsen und ganz Deutschland nachhaltig aufzustellen und die Arbeitsplatzsicherung auszubauen.“
Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau: „Ein Jahr früher als geplant schaffen wir die vollständige bundesweite Tarifeinheit bei Volkswagen. Diese Angleichung ist alles andere als ein Geschenk. Gerade die 35-Stunden-Woche ist das Ergebnis von jahrzehntelangem Kampf, von Streiks, Rückschlägen und Zusammenhalt. Heute steht sie als Symbol für Gerechtigkeit und die Kraft der Solidarität. Der Kampf um die Angleichung zeigt, was Zusammenhalt bewirken kann.“
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